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Livello B1Comprensione

Die Berliner Mauer

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Testo da leggere

Die Berliner Mauer 38 Jahre lang trennte sie Ostberlin von Westberlin. Von 1961 bis zu ihrem Fall, dem 9. November 1989. Sie ist zum abschreckenden Symbol des kalten Krieges geworden. Dem Krieg zwischen den Weststaaten, also den Alleierten der USA, und deren kapitalistischer Gesellschaft, und den Oststaaten, also den Alleierten der Sowjetunion und deren Kommunismus. Deutschland wurde nach dem zweiten Weltkrieg von den Siegermächten in Besatzungszonen aufgeteilt. Die Hauptstadt Berlin befand sich im Osten. Genauer gesagt mitten im sowjetischen Sektor. Deshalb haben sich die Siegermächte geeinigt auch Berlin in vier Sektoren aufzuteilen. Im Osten die Sowjetunion und im Westen Frankreich, Großbritannien und die USA. Die ideologischen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen West und Ost machten sich aber schon nach kurzer Zeit bemerkbar, sodass immer mehr Menschen vom Osten in den Westen zogen. Um diesen Menschenstrom zu stoppen, entschied sich die Regierung der DDR, Berlin mit einer Mauer zu trennen. In der Nacht zum Sonntag dem 13. August 1961 begannen Grenzpolizisten, Volkpolizisten und Soldaten den Durchgang zwischen den beiden Sektoren zu sperren. Panzersperren wurden errichtet und Stacheldraht versehen. Man begann Straßen aufzureißen um dann einige Tage später mit dem Bau der Mauer zu beginnen. 3,60 Meter hoch und 155 Kilometer lang war diese Grenzanlage, die von nun an die beiden Stadteile abriegelte. Von einem Tag auf den anderen waren Familien und Verwandte getrennt. Konnten sich nicht mehr treffen und besuchen. Diejenigen, die bis gestern noch Nachbarn waren, lebten jetzt in einer anderen, von dem Feind beherrschten, Welt. Die Bevölkerung in beiden Teilen Deutschlands zeigte sich empört und schockiert. Außerdem waren 50000 Ostberliner plötzlich von ihren Arbeitsplätzen in Westberlin abgeschnitten. Die Zahl der Grenzübergangsstellen wurde verringert auf sieben. Das ganze Berliner Verkehrsnetz wurde über Nacht an der Sektorengrenze zerschnitten. In Häusern, die an der Grenze lagen, wurden Fenster und Türen in Grenzrichtung zugemauert. Alles wurde unternommen um jeglichen eventuellen Fluchtversuch in den Westen zu verhindern. 12000 Soldaten und Volkspolizisten waren allein in Berlin für die Überwachung der Mauer zuständig. Eine aufwendige und kostspielige Aktion. Überwachungstürme wurden aufgestellt und die Grenze war auch nachts taghell beleuchtet. Im Westen wurde dieser Bereich Todesstreifen genannt. Die Soldaten hatten bei Fluchtversuchen Schießbefehl. Obwohl die Mauer als unüberwindbar galt, versuchten dennoch viele Menschen, aus der DDR zu fliehen und riskierten dabei ihr Leben. Mindestens 140 Menschen starben zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer. 1989 wurde der Protest der Bevölkerung in der DDR gegen das Regime immer stärker und nach 40 Jahren kapitulierte die sozialistische DDR-Regierung. Am 9. November, nachdem vom Regime neue Reiseregelungen für DDR-Bürger verkündet wurden, geht die Bevölkerung auf die Straße und stürmt die Mauer. Die Mauer war geöffnet. Komplett abgerissen wurde sie aber erst, nachdem die DDR zusammengebrochen war. In Berlin gibt es heute nur noch wenige Mauerreste sowie drei Wachtürme. Man kann aber noch auf den Straßen sehen, wo die Mauer war: Pflasterstein erinnern noch daran.

1Scelta multipla

Die Berliner Mauer war ein Symbol des kalten Krieges.
Berlin befand sich in der englischen Besatzungszone.
Die Bevölkerung wollte den Bau einer Mauer.
Viele Ostberliner arbeiteten im Westen.
Mit der Mauer wollte man Fluchtversuche verhindern.
Nachts wurde die Mauer nicht überwacht.
Nach dem Bau der Mauer versuchte niemand mehr zu flüchten.
1989 wurde die Mauer komplett abgerissen.

Mancano 8 risposte: conteranno come sbagliate.